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Kunsthandel: Diese App erkennt gefälschte Kunstwerke

Veröffentlicht von     4ARTechnologies     10.07.2018  


Berlin - Das Schweizer Unternehmen 4ARTechnologies will per Smartphone-Kamera den Kunstmarkt umkrempeln. Händler haben allerdings Vorbehalte.

Der Kunsthandel hat kräftig zugelegt. Knapp 64 Milliarden US-Dollar sind laut einer Analyse der renommierten Kunstmesse Art Basel und der Schweizer UBS-Bank im vergangenen Jahr weltweit umgesetzt worden – ein Plus von zwölf Prozent im Vergleich zu 2016. Befeuert durch die anhaltend niedrigen Zinsen, wird Kunst auch als Anlageform immer attraktiver. Und das nicht nur für Superreiche: 2017 kosteten 20 Prozent der weltweit gehandelten Werke zwischen 1000 und 5000 Dollar, weitere 43 Prozent zwischen 5000 und 50.000 Dollar.

Seit jeher weckt der Kunstmarkt Begehrlichkeiten bei Kriminellen und Fälschern. „Bei schätzungsweise 30 bis 50 Prozent aller Kunstwerke handelt es sich entweder um Fälschungen, oder sie können zumindest nicht zweifelsfrei als Originale zugeordnet werden“, sagt Nikolas Kipouros, der seit über 20 Jahren als Kunstvermittler und Sammler tätig ist. Neben Echtheit sind auch Herkunft und Besitz-Vergangenheit – im Kunstmarkt spricht man von Provenienz – bei alten Werken oft nur schwer zu rekonstruieren. Selbst bei zeitgenössischer Kunst ist nicht immer lückenlos dokumentiert, durch wessen Hände die Werke gegangen sind.


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